Unser Verhalten im Wahlkampf
In der Sitzung des Studierendenparlaments am 3.6.2011 wurde über eine Resolution gesprochen, die die politischen Hochschulgruppen dazu auffordert, "fairen Wahlkampf" zu machen. Wir haben bei dieser Diskussion den Saal verlassen, da die Diskussion im Endeffekt darauf hinauslief, dass weder der AStA noch die ihn tragenden Hochschulgruppen während des Wahlkampfes kritisiert werden dürfen. Zur gleichen Zeit liefen jedoch andere Mitglieder von FACHWERK über den Campus, die zum einen unsere Plakate abgerissen haben und zum anderen mit ihren eigenen die Ankündigungen nicht-politischer Hochschulgruppen überplakatiert haben. Zudem sind die Inhalte der FACHWERK-"Plakate" zum einen fremdenfeindlich und zum anderen beinhaltet kaum einer der altbekannten DinA4-Zettel irgendwelche Inhalte der Gruppe, sondern versucht über Sprüche wie "Wollt ihr Politiker oder Studentinnnen?" auf Stimmenfang zu gehen. Wir lehnen es ab, derartigen Wahlkampf zu machen.
Deshalb:
- Wir werden keine Plakate der anderen Hochschulgruppen abreissen.
- Wir werden keine Plakate der anderen Hochschulgruppen, mit welchen Mitteln auch immer, inhaltlich oder gestalterisch verändern.
- Wir werden nur dann andere politische oder nichtpolitische Hochschulgruppen überplakatieren, wenn diese bereits im direkten Umfeld ausreichend repräsentiert sind.
- Im inhaltlichen Wahlkampf werben wir vornehmlich mit unseren Inhalten.
- Wir distanzieren uns ganz klar von fremdenfeindlichem und beleidigendem Wahlkampf. Sowohl in schriftlicher Form, also Plakate, Flyer, Facebook, etc., als auch im Gespräch mit den Studenten.
- Kritik an der "Herrschaft" muss nicht nur im Wahlkampf erlaubt sein. Die Studenten verdienen es, dass sie wissen, wie der AStA arbeitet und in welche politische Richtung er tendiert.
Jedes Jahr wird wieder darüber gesprochen, vernünftigen Wahlkampf zu machen und den Kleinkrieg einzustellen. Offensichtlich hat sich FACHWERK auch 2011 wieder anders entschieden. Wir machen da nicht mit!
