Abitur - was nun?

  • Einige von euch haben sich diese Frage sicher schon gestellt bzw. werden in nächster Zeit in die mehr oder weniger angenehme Lage kommen, dies tun zu müssen. Die richtige Anwort ist nicht unbedingt einfach zu finden.


    Mit Abstand am wichtigsten ist die Wahl eines geeigneten Studiengangs. In dem breiten Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten deutscher Hochschulen muss man sich erst einmal zurechtfinden.

    Und danach: Universität, Fachhochschule oder Berufsakademie? Jede dieser Institutionen bietet Vor- und Nachteile, die Auswahl sollte nach persönlichen Neigungen erfolgen, je nachdem, mit welchem System man besser zurecht kommt.


    Ist diese erste „Hürde“ genommen folgt die Wahl des Hochschulstandorts. Gerade bei klassischen Studiengängen wie Medizin, Physik oder den Ingenierswissenschaften ist die Auswahl sehr umfangreich. Bei der Auswahl helfen sicherlich kulturelle Merkmale der Umgebung. Gerade das Rhein-Main-Gebiet ist mit Städten wie Frankfurt außerhalb des universitären Lebens sehr attraktiv. Besonders wichtig für jeden angehenden Studenten: die Einhaltung der Bewerbungsfristen. An der TU Darmstadt endet die Einschreibungsfrist für das Wintersemester bereits am 15. Juli, also zweieinhalb Monate vor Semesterbeginn.


    Neben der Studientätigkeit gibt es ein ebenfalls wichtigtes Leben außerhalb der Universität. Heutzutage werden „Soft-Skills“ immer wichtiger. Diese Fähigkeiten werden am Besten durch außeruniversitäres Engagement z.B. in Hochschulgruppen oder Vereinen erlangt. Um diese nachhaltig auszubauen empfielt sich ein früher Einstieg, der gleichzeitig den Aufbau eines Netzwerks zu Studenten und Ehemaligen ermöglicht, von dem man später profitieren kann. Der Bereich rund ums Lernen an der Hochschule sollte vor der Einschreibung gut erkundet sein.